Heringsarten in Norwegen

In Norwegen gibt es zwei Heringsstämme: den kleinen Zarten und den großen Stämmigen. Richtig werden sie natürlich anders benannt: Der kleine Zarte ist der Nordsee-Hering, der im Sommer auf unsere Teller kommt. Der große Stämmige ist der Nordnorwegische Hering, den wir im Winter genießen.

DER NORDSEE-HERING
Nordsee-Hering

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Er wird im Sommer vor der norwegischen Küste gefangen. Er ist wesentlich kleiner als der Winter-Hering aus dem hohen Norden. Der Nordsee-Hering ist feiner und zarter in seiner Fleischstruktur und gerade in Verbindung mit seinem hohen Fettgehalt so aromatisch. Mit seiner Filet-Größe und seinem mild-aromatischen Geschmack wird er heute besonders gern für Snacks und Street-Food verwendet und zum Matjes verarbeitet.

Herkunft: aufgewachsen in der Nordsee, gefangen vor der westlichen Küste Norwegens
Größe: ca. 50 g Filetgewicht
Fangzeit: Mai bis August
Fangmethode: Ringwade
Nachhaltige Fischerei: ja, auch bestätigt durch die MSC-Zertifizierung

 

DER NORDNORWEGISCHE HERING
Nordnorwegische Hering

 

In den klaren Tiefen der Barentssee wächst der nordnorwegische Hering heran. Bereits zur Winterzeit startet er seine Wanderroute Richtung Lofoten (wie der Skrei), um im Februar und März entlang der norwegischen Küstenlinie zu laichen. Der Winter-Hering wächst in nahrungsreichen und kalten Gewässern auf und gewinnt so an Größe, eine festere Filetstruktur und den typischen, klaren, vollen Geschmack. Der Winter-Hering bietet durch seine Filet-Größe vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Herkunft: aufgewachsen in der Barentssee, gefangen an der nordnorwegischen Küste
Größe: Filetgewicht ca. 70 g
Fangzeit: November bis Januar
Fangmethode: Ringwade
Nachhaltige Fischerei: ja, auch bestätigt durch die MSC-Zertifizierung